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Musikinstrumente

Martinstrompete

Definition, Beschreibung, Funktion, Herkunft des Musikinstrumentes

Die Martinstrompete wurde Anfang des 20. Jahrhunderts von Max B. Martin erfunden, nach dem sie auch benannt ist. Sie gehört zu den Signalinstrumenten und wird auch Schalmei genannt. Signalinstrumente besitzen in der Regel nur einen Ton. Aus diesem Grund ist kein Umschaltventil notwendig. Selten können Signalinstrumente auch zwei Töne erzeugen, die sich jedoch kaum unterscheiden.

Martinstrompeten bestehen aus fünf bis sechzehn einzelnen Hupen. Sie sind mit einem Ventilsystem verbunden und besitzen zwei bis drei Schallröhren. Die Spieltechnik ist sehr einfach, weshalb die Martinstrompete auch von Anfängern gespielt werden kann. Kann ein Instrument nur einen Ton erzeugen, wird dieses häufig für die Melodie eingesetzt. Andere Varianten, die zwei oder vier Töne erzeugen können, werden oft als Begleitinstrument gespielt.

Der Ton wird mittels eines Tonerzeugers, in dem Fall Zunge genannt, und Atemluftdruck erzeugt. Um diesen Vorgang zu erleichtern, besitzt das Instrument eine Resonanzröhre mit Schallbecher. Die Tonstärke kann dabei allerdings nicht verändert werden. Bei manchen Instrumenten wird das Mundstück einer Trompete verwendet, was aber nicht unbedingt notwendig ist. Anders als bei Blechblasinstrumenten, dürfen die Lippen des Spielers nicht schwingen. Stattdessen kann die Luft auch durch ein flaches Rohr geblasen werden, welches innerhalb des Mundes liegt.

Um 1920 wurden Martin-Kapellen gegründet. Diese wurden häufig in der Freiwilligen Feuerwehr und Arbeiterbewegungen geformt. Vor allem nach dem Ersten Weltkrieg, wurden in Deutschland Musikvereine durch Arbeiter gegründet. Diese spielten oft bei Demonstrationen. Martinstrompeten wurden häufig von Schlaginstrumenten und Querpfeifen begleitet. Vor Beginn des Zweiten Weltkrieges wurden diese Vereine allerdings verboten, formten sich nach dem Krieg aber wieder neu. Heutzutage spielen Martin-Kapellen vor allem auf Festen und Umzügen.



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