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Musikinstrumente

Kontrafagott

Definition, Beschreibung, Funktion, Herkunft des Musikinstrumentes

Das Kontrafagott ist das tiefste Holzblasinstrument, was im Orchester gespielt wird. Es hat ein Doppelrohrblatt und ist doppelt so lang wie ein gewöhnliches Fagott. In der Bauweise und Tonerzeugung ist es dem normalen Fagott sehr ähnlich. Der einzige Unterschied liegt im Ton, dieser ist eine Oktave tiefer als bei einem üblichen Fagott. Die Röhre ist etwa vier Mal gebogen. Die Luftsäule hat eine Länge von etwa 5,93 m. Anders als das Fagott, kann das Kontrafagott nicht auseinander gebaut werden. Lediglich der S-Bogen und das Doppelrohrblatt können entfernt werden.

Moderne Kontrafagotte haben als tiefsten Ton das Subkontra-B oder A. Manche modelle auch das As. Jeder Halbton nach unten verlängert die Luftsäule allerdings um 40 cm. Aus diesem Grund kann der Spieler verschiedene Schallstücke, je nach gewünschtem Ton, austauschen. Der höchste Ton ist das c', wobei dieser nur noch sehr dünn und unmelodisch wirkt, weshalb der Spieler höchstens bis zum a spielt.

Das Kontrafagott wird eher selten als Soloinstrument eingesetzt, weil es häufig für Musikstücke zu tief gestimmt ist. Im Barockorchester wurde das Kontrafagott häufig als Verstärkung für den Generalbass gespielt. Außerdem wird das Kontrafagott sehr oft für düstere Musikstücke eingesetzt, da dieses dafür sehr gut geeignet ist.



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