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Musikinstrumente

Fujara

Definition, Beschreibung, Funktion, Herkunft des Musikinstrumentes

Die Fujara ist eine lange Schnabelflöte, die senkrecht gespielt wird. Sie stammt ursprünglich aus der Slowakei und wird nach Tradition hauptsächlich von Hirten gespielt. Sie besteht aus einer langen Röhre und einem Luftleitungsrohr. Die Größe kann sehr unterschiedlich sein. Die üblichen Größen sind aber 1,30 m oder 1,70 m. Damit das Luftleitungsrohr Halt hat, ist es mit einem Lederriemen an der Röhre befestigt. Am unteren Ende der Röhre liegen drei Grifflöcher. Die Fujara ist in der Regel in G gestimmt.

Erstmals tauchte die Fujara im 14. Jahrhundert auf. Walachen brachten ihre Flöten mit in die Slowakei, die aber höchstens 1,40 m lang waren. Später wurden diese Instrumente vergrößert. Heute gehört die Fujara zu den typischen Volksinstrumenten der Slowakei und findet auch in Teilen Europas Anschluss.

Gespielt wird die Fujara in der reinen Stimmung. Je stärker der Spieler bläst, desto höher wird der Ton. Üblicherweise wird in kurzen Abständen oder aber nur sehr fein geblasen. Die Fujara ist mit der Konzovka verwandt. Diese ist allerdings nur bis zu einem Meter lang.



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