Alle Musikinstrumente A-Z Beschreibung und Bilder
Startseite



Musik
Instrumente A
Instrumente B
Instrumente C
Instrumente D
Instrumente E
Instrumente F
Instrumente G
Instrumente H
Instrumente I
Instrumente J
Instrumente K
Instrumente L
Instrumente M
Instrumente N
Instrumente O
Instrumente P
Instrumente Q
Instrumente R
Instrumente S
Instrumente T
Instrumente U
Instrumente V
Instrumente W
Instrumente X
Instrumente Y
Instrumente Z


Musikinstrumente

Aulos

Definition, Beschreibung, Funktion, Herkunft des Musikinstrumentes

Der Aulos war ein Blasinstrument mit Rohrblatt aus der Antike. Er bestand aus zwei Melodierohren, die eine zylindrische Form hatten und nicht miteinander verbunden waren. Während des Spielens wurden sie V-förmig gehalten. Die ersten Instrumente waren aus Knochen, Schilfrohr oder Holz. Spätere Exemplare wurden zusätzlich aus Metall oder Elfenbein gebaut. Zwischen dem jeweiligen Rohr und dem Mundstück lagen zwei trapezförmige Abschnitte; sie wurden als holmos und hypholmion bezeichnet. Die Größe der Instrumente variierte stark, so sind gefundene Auloi zwischen 30 und 55 cm lang. In Schriften sind aber auch größere Instrumente verzeichnet.

Zu Beginn hatte der Aulos fünf Grifflöcher, auf der unteren Seite war ein Daumenloch. Häufig gab es auch noch ein zusätzliches Loch. Später kamen immer häufiger mehrere Grifflöcher hinzu, die mithilfe von Wachs verschlossen und wieder geöffnet werden konnten, was einen ausgeprägten Tonumfang versprach.

Den Aulos gab es mit Enfachrohrblatt oder Doppelrohrblatt. Gespielt wurde er wohl mit Zirkularatmung. Erhaltene Instrumente besitzen auf jedem Rohr unterschiedlich angeordnete Grifflöcher, weshalb der Klang beim Spielen unterschiedlich und nicht einstimmig war.

Man geht davon aus, dass es den Aulos schon etwa 700 v. Chr. gab. In der Mitte des 4. Jahrhunderts soll es eine Änderung der Spielart gegeben haben. So war die Spielart geformter und die Rohrblätter für die Instrumente wurden schon früher im Jahr geschnitten und verarbeitet, weshalb sie elastischer waren.



Werbung


Die schönsten Stadien dieser Welt
Die deutschen Album-Charts
(c) 2008 by Lexikon-Musikinstrumente.de Hinweise Impressum